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Achtung Koch-Geschirr!

Achtung Koch-Geschirr!

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Egal wie gesund Ihr Essen auch sein mag, wenn Sie wie die meisten Menschen sind, machen Sie wahrscheinlich auch die gleichen Fehler bei der Auswahl Ihres Kochgeschirrs.

Von giftigen Chemikalien, die in nicht haftenden Oberflächenpfannen vorhanden sind, bis hin zum Auslaugen von gefährlichen Schwermetallen in Ihren Lebensmittel aus einer Vielzahl anderer Arten von Metallkochgeschirr – es ist wichtig für Sie, dies zu wissen.

Für diejenigen von Ihnen, die vielleicht immer noch skeptisch gegenüber der Anwesenheit dieser gefährlichen Giftstoffe in ihrem Kochgeschirr sind, die so den Weg in Ihre Nahrung finden – und ganz sicher auch in Ihrem Körper landen -, werfen Sie als Beweis einfach einen Blick auf die nachfolgende Tabelle:

Aluminium Kobalt Chrom Eisen Nickel Auslaugung?
Gusseisen-Pfanne mit Gewürzen * * 2.08 2.817,00          * Ja
Antihaftbeschichtetes Alumium 5,5 qt 7,10 * *          * Ja
Eloxiertes Alumium 1 qt * * *          * Ja
Keramik-Antihaft-Aluminium-Pfanne 1,40 * * 95 * Ja

Alle Werte sind in mg/l angegeben

* Zeigt den Wert an, für den das Material nicht getestet wurde.

Werte für Backbleche aus Lithium sind nicht verfügbar.

Die Analysen wurden durchgeführt in Übereinstimmung mit den STANDARD-METHODEN FÜR DIE UNTERSUCHUNG VON WASSER UND ABWASSER, 18. Ausgabe APHA-AWWA-WPCF.

4% Eisessig wird in die Gefäße gegossen und 24 Stunden stehen gelassen. Nach Ablauf der 24-Stunden-Laugung wird die Essigsäure über die AA-Spektroskopie auf den individuellen Metallgehalt analysiert und anschließend aufgezeichnet.

Sie müssen auch sehr auf die Temperatur achten, mit der Sie Ihre Lebensmittel garen.

Die Gefahren des handelsüblichen Antihaft-Kochgeschirrs sind bereits weithin bekannt, aber auch Aluminium gehört hier zu den schädigenden Substanzen.

Je höher die Temperatur ist, mit der Sie arbeiten, desto mehr gesundheitliche Gefahren drohen Ihnen.

Aluminium und nicht haftende Oberflächen-Metalle gelangen mit dem Koch- oder Bratvorgang in Ihre Lebensmittel.

Der Bedarf einer ungiftigen, gesünderen Alternativen ist unverkennbar vorhanden.

Was können Sie bei der Essenszubereitung tun?

Sie sollten darüber nachdenken, welche Behältnisse und welche Lebensmittel Sie verwenden, um Ihre Mahlzeiten zuzubereiten. 

Sehr einfach ist natürlich auch die Zubereitung und Aufnahme von so viel roher, unverarbeiteter Nahrung wie möglich.

Was Sie noch wissen sollten

Antihaft-Kochgeschirr ist sehr beliebtes Kochgeschirr in USA und Europa. Also, was ist los damit?

Nun: Antihaft-Kochgeschirr enthält Perfluoroctansäure (PFOA), eine synthetische Chemikalie, die bei der Produktion verwendet wird, hierdurch entstehen seifenähnliche Glätte und das Antihaft-Beschichtung.

Nach dem Erhitzen erreichen Antihaftpfannen schnell Temperaturen, bei denen giftige Dämpfe in die Luft freigesetzt werden. Und dazu braucht es nicht viel Wärme – die Beschichtung beginnt bei einer Temperatur von nur 230 Grad Celsius zu brechen und Giftstoffe freizusetzen.

PFOA ist wegen potenzieller Gesundheitsgefahren sehr umstritten … und Antihaft-Kochgeschirr steht dadurch mitten in dieser Diskussion.

Warum ist PFOA so gefährlich?

In Tierversuchen zeigte sich, dass es Gesundheitsrisiken birgt, wie z. B.:

  • Schwere Veränderungen der Organe.
  • Tod mehrerer Rattenjungen aufgrund einer PFOA-Exposition.
  • Veränderungen in der Hypophyse bei weiblichen Ratten mit allen Dosierungen. 

Die Hypophyse steuert das Wachstum, Fortpflanzung und viele Stoffwechselfunktionen. Veränderungen in der Größe der Hypophyse weisen auf eine Toxizität hin.

Jetzt waren die verschiedenen PFOA-Dosen, die in diesen Tierversuchen verwendet wurden, nicht notwendigerweise die gleichen Expositionsgrade, die man durchAntihaft-Kochgeschirr erhalten könnte, aber sie zeigen deutlich die potentielle Gefahr des PFOA.

Und vor kurzem wurden noch mehr Beweise aufgedeckt:

In einer Studie der Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention (CDC) wurde die Anwesenheit von PFOA bei fast 98% der amerikan.Bevölkerung nachgewiesen. Während PFOA auch aus anderen Quellen als dem Kochgeschirr kommen kann, ist das eine neue, wichtige Information.

Eine Studie, die 2007 von der John Hopkins Bloomberg School of Public Health durchgeführt wurde, zeigte alarmierende Beweise dafür, dass bereits neugeborene Säuglinge im Mutterleib PFOA ausgesetzt sind.

Die Forschungsanalyse ergab bei 100% der untersuchten Neugeborenen alarmierende PFOA-Spiegel. 

Natürlich kann PFOA auch aus anderen Quellen stammen, aber zahlreiche Studien weisen sehr deutlich auf die möglichen Gefahren des Antihaft-Kochgeschirrs hin.

Sie sollten auch Ihr Aluminium- und Edelstahl-Kochgeschirr auch überdenken!

Selbst nachdem Sie sämtliche Antihaft-Kochgeschirre aus Ihrer Küche verbannt haben, laufen Sie noch immer Gefahr, sich langsam zu vergiften, dieses Mal mit Aluminium- oder Edelstahl-Behältnissen.

Aluminium ist ein „reaktives“ Metall, was bedeutet, dass es mit salzigen oder sauren Lebensmitteln reagiert und sich in Ihrer Nahrung freisetzt. Nahrungsquellen von Aluminium umfassen Kochgeschirr, Behälter, Folie und Utensilien. 

Sie können auch mit Aluminium konfrontiert werden, wenn die nicht haftende Oberfläche von einer beschichteten Aluminiumpfanne absplittert.

Neben der gebräuchlichsten Kochgeschirr-Alternative macht Edelstahlgeschirr ein Großteil des  Kochgeschirrverkaufs aus.

Und manche Köche bevorzugen die „plattierten“ oder „dreilagigen“ Sorten, die eine Aluminium- oder Kupferbasis zwischen Schichten aus rostfreiem Stahl aufweisen.

Entgegen der landläufigen Meinung kann Edelstahl auch kein inertes Metall sein. Sämtlicher rostfreier Stahl hat Legierungen, die Nickel, Chrom, Molybdän, Kohlenstoff und verschiedene andere Metalle enthalten.

Comment(2)

  1. Ein sehr interessantes Thema auch ich gehöre zu der Fraktion Antihaft-Kochgeschirre werde das definitiv nochmal überdenken und überlegen welche Alternativen man nutzen kann. Danke für den Denkanstoß.

  2. Super Blogeintragen absolut empfehlenswert zu lesen das ist so ein wichtiges Thema und viele machen sich darüber keine Gedanken dabei sollte man wirklich nachdenken mit was man kocht genauso wie man sich auch über die Zutaten Gedanken macht.

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